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RAG-Pipeline ohne Magie

Wie ich einen Retrieval-Layer baue: Quellen, Chunking, pgvector, Eval-Sets, Tracing und ehrliche Qualitätsprüfung.

llm-rag-pipelines.md lab: rag-lab / retrieval / evals

lab: rag-lab / retrieval / evals

Kontext: Ein LLM kann schön antworten, auch wenn es eigentlich nicht sicher sein darf. Deshalb beginnt RAG für mich nicht mit einem Index, sondern mit der Frage: Welche Antworten sind überprüfbar und welche Quellen müssen für Nutzer sichtbar sein?

Problem: Wenn man Dokumente nur schneidet und top-k an das Modell schickt, wird Qualität schnell zufällig. Schlechtes Chunking, verrauschte Treffer, fehlende Eval Cases und keine Erklärbarkeit machen das System zur Blackbox.

Ansatz: Ich trenne Ingestion, Retrieval, Rerank und Answer Synthesis. Für jede Schicht braucht man Logs: welches Dokument im Kontext gelandet ist, warum es gewählt wurde, welchen Teil der Antwort es stützt und wo das Modell die Quellen verlässt.

Fazit: RAG wird erst dann ein Production-Tool, wenn es ein kleines, aber lebendiges Eval-Set gibt. Es zeigt Regressionen nach Modell-, Prompt-, Chunking- oder Embedding-Wechsel.

Nächster Schritt: ein Qualitätsdashboard bauen: Hit Rate, Citation Coverage, Hallucination Flags und manuelle Prüfung strittiger Antworten.